Es ist schon eine Weile genauer gesagt rund 43 Jahre her, dass die zweimanualige
29-registrige mechanische Schleifladenorgel mit elektrischer Registertraktur der
Kirchengemeinde St. Barbara erstellt wurde.
Entsprechend überholungsbedürftig war das Instrument.
Vor allem die zuletzt unzuverlässigen und lauten elektrischen Schaltungen
mündeten in dem Wunsch des Orgelsachverständigen des
Erzbistums Köln, Eckhard Isenberg sowie der Kirchenmusiker Thiemo Dahmen und
Wolfgang Krumpen nach Erneuerung der
Registersteuerung, der Druckknopfschaltung, der Handregisterschaltung und der
freien Kombinationsschaltung.
Im Zuge dieser Sanierung wurde der freistehende Spieltisch innen (Klaviaturen,
Registerschalter, Kombinationsschalter); wie außen (Spieltischgehäuse)
sorgfältig aufgearbeitet.
Vor Beginn und während der sich nach Beendigung der technischen Arbeiten
anschließenden Intonationsarbeiten mussten erhebliche Instandsetzungsarbeiten
am Pfeifenwerk durchgeführt werden, die dann in einer sorgfältigen
Nachintonation der Labialregister und einer grundlegenden Intonation der
Zungenregister, u.a. Neubelederung der belederten Kehlen bei Dulzian und Posaune
mündeten.
So klingt das Instrument jetzt sehr viel ausgeglichener und weniger scharf als
die Disposition vermuten lässt, ohne ihre angestammte Identität verloren zu
haben.Nachfolgend die Disposition
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Hauptwerk-Manual I - Quintade 16'
- Principal 8'
- Gemshorn 8'
- Octave 4'
- Spillflöte 4'
- Nasard 2 2/3'
- Superoctave 2'
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Nonencornett 3fach
- Mixtur 5-6f.
- Trompete 8'
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Schwellwerk-Manual II
- Copula 8'
- Viola di Gamba 8'
- Principal 4'
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Rohrtraverse 4'
- Quinte 2 2/3'
- Waldflöte 2'
- Sesquialter 1-3fach
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Scharffcymbel 4-5fach
- Dulzian 16'
- Hautbois 8'
- Clairon 4'
Tremulant
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Pedal
- Subbass 16'
- Principal 8'
- Pommer 8'
- Choralbass 4'
- Basszink 3fach
- Rauschpfeife 4fach
- Stille Posaune 16'
Koppeln
II/I
I/P
II/P |