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Oberhausen-Sterkrade,
Herz Jesu
Die Pfarrkirche wurde 2007 unter besonderem Engagement ihres Pfarrers Norbert Ghesla
renoviert (Vorziehen des neuen Altars in die Vierung und Neugestaltung des Chorraumes,
Neuausmalen des Kirchenraumes).
Schlusspunkt war die Reinigung und Nachintonation der 1975/76 erbauten dreimanualigen
Orgel unter der beratung des bischöflichen Orgelsachverständigen Werner Schepp
aus Mülheim-Saarn und des ortsansässigen Kantors Christoph Nierhaus.
Das Instrument ist nach dem Schleifladensystem mit mechanischer Spiel- und
elektrischer Registertraktur gefertigt. Es hat insgesamt 38 Register. Die Disposition
lautet:

Hauptwerk-Manual I

  1. Gedacktpommer 16'
  2. Principal 8'
  3. Rohrflöte 8'
  4. Octave 4'
  5. Gedacktflöte 4'
  6. Nasat 2 2/3'
  7. Octave 2
  8. Mixtur 5fach 2'
  9. Trompete 8'

Schwellwerk-Manual II

  1. Holzgedackt 8'
  2. Gamba 8'
  3. Schwebung 8'
  4. Prinzipal 4'
  5. Traversflöte 4'
  6. Schwiegel 2'
  7. Terz 1 3/5'
  8. Nasat 1 1/3'
  9. Sifflöte 1'
  10. Mixtur 4fach 1 1/3
  11. Basson 16'
  12. Trompete 8'
  13. Hautbois 8'
    Tremulant

Kronpositiv-Manual III
im Schweller

  1. Metallgedackt 8'
  2. Praestant 4'
  3. Blockflöte 4'
  4. Prinzipal 2'
  5. Quinte 1 1/3'
  6. Zimbel 3fach 1/2'
  7. Krummhorn 8'
    Tremulant'

Pedal'

  1. Principal 16'
  2. Subbass 16'
  3. Octavbass 8'
  4. Rohrpommer 8'
  5. Choralbass 4'
  6. Nachthorn 2'
  7. Mixtur 4fach 2'
  8. Posaune 16'
  9. Basstrompete 8'
Die Orgel steht im Chor der Kirche. in der Mitte sind Schwellwerk und Hauptwerk
übereinander angeordnet (Schwellwerk in C- und Cs-Seite von innen nach außen
ablaufend, Hauptwerk in Terzenstellung C- und Cs Turm jeweils außen, weiterlaufend
im Mittelturm und zwei Seitenfeldern. Links und rechts daneben befindet sich C- und
Cs-Kleinpedal, hinter dem Hauptwerk durch Stimmgang getrennt das Großpedal.
In das Großpedal integriert ist das im Schwellkasten befindliche Kronpositiv.
Mit Abstand von der Orgel ist der freistehende Spieltisch angeordnet.
Bei der durchgeführten Nachintonation wurde das Pfeifenwerk hinsichtlich Klangstärke
und Ansprache ausgeglichen und die Ansprache präzisiert.

Gedacktpommer 16' im Hauptwerk und Metallgedackt 8' im Kronpositiv wurden neu
intoniert.
Die Abstrakten von Haupt- und Schwellwerk wurden im Zuge der durchgeführten
Maßnahmen aus Zedernholz erneuert und Traktur und Koppeln neu einreguliert.
in der Totalen Ansicht 1 in der Totalen Ansicht 2
in der Totalen Ansicht 3
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