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Haltern-Lippramsdorf,
St. Lambertus
Im Jahre 1957 erhielt die St. Lambertus-Kirche eine neue Orgel
mit 21 Registern, verteilt auf 2 Manuale und Pedal. Sie gehört mit
zu den ersten Orgeln, die die Werkstatt nach dem Krieg nach dem
sogenannten Schleifladensystem fertigte.
Im Oktober 2008, also rund 50 Jahre später, wurden nach der
Erstellung eines Leistungsverzeichnis durch den bischöflichen Orgel-
sachverständigen Angebote zur Renovierung des Instrumentes ein-
geholt. Nach vielen weiteren Überlegungen beschloss der Kirchen-
vorstand, die Orgel in Dorsten aufarbeiten zu lassen.
Das Instrument wurde zerlegt, gereinigt, aufgearbeitet und wieder
zusammengesetzt und erhielt im Zuge dessen neue Schleifendichtungen,
neue elektronisch gesteuerte Trakturen, eine neue Schwachstrom-
anlage und einen neuen Spieltisch. Der Winddruck wurde angehoben
und das Instrument behutsam und sorgfältig nachintoniert.

Nachfolgend die Disposition:

Hauptwerk-Manual I, C-g’’’

  1. Quintadena 16'
  2. Prinzipal 8'
  3. Rohrflöte 8’
  4. Oktave 4'
  5. Gedacktflöte 4'
  6. Gemshorn 2’
  7. Mixtur 4-6f. 1 1/3'
  8. Trompete 8’

Positiv-Manual II, C-g’’’

  1. Gedackt 8'
  2. Violflöte 4’
  3. Prinzipal 2’
  4. Quinte 1 1/3’
  5. Sesquialtera 2f.
  6. Zimbel 3f.
  7. Dulzian 8’

Pedal C-f’

  1. Subbass 16'
  2. Prinzipal 8'
  3. Gedacktbass 8’
  4. Pommer 4’
  5. Oktavkornett 2f. 2’
  6. Stille Posaune 16’
Technische Ausstattung:
Setzer, opto-elektron. Tastenkontakte mit Druckpunktsimulation, Walze

Neuer Orgelspieltisch


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