Firmengeschichte
Die Orgelbauwerkstätten Franz Breil in Dorsten/Westfalen wurden 1836 von Josef Anton Breil gegründet. Er erlernte seinen Beruf bei Fabricius in Grevenbroich/Rheinland, war dann Schüler von Joseph Seyberth in Wien und verbrachte anschließend Gesellenjahre in Paris, London und Berlin.
Ein Bruder, Johann Anton Breil, geb. 9.1.1821 in Dorsten, errichtete 1848 eine eigene Werkstatt in Regensburg.
Franz Johannes Breil (1828-1903), der Neffe des Gründers , führte die Werkstatt in Dorsten fort, die vor Jahrhundertwende vom Bau mechanischer Schleifladenorgeln zum Bau pneumatisch gesteuerter Kegelladenorgeln überging. Sein Sohn Franz Josef Breil (1865-1929 führte 1925 die elektrische Traktur ein. Unter dessen Sohn Franz Breil (1903-1985) wurde 1948 - wegweisend für den westdeutschen Raum - der Schleifladenbau mit mechanischer Traktur wieder aufgenommen.
Heute setzt dessen Sohn Franz Ludger Breil die Tradition fort. Es werden Instrumente in bester handwerklicher wie materialmäßiger Qualität erstellt, mit leichtgängigen Trakturen und vor allem mit einem lebendigen und abwechselungsreichen Klangbild.