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Die St. Bonifatius-Kirche im Stadtteil Holsterhausen wurde 1958-61 nach den
Plänen des Essener Architekten Dipl. Ing. W. Seidensticker errichtet. 1962
erhielt sie eine neue nach dem Schleifladensystem mit mechanischen Trakturen
gefertigte Orgel mit 17 Registern, verteilt auf zwei Manuale und Pedal.
Schwellbares Positiv und Hauptwerk sind rechter Hand auf der Empore übereinander
angeordnet, das zweitürmige Pedal durch Stimmgang getrennt dahinter. Gespielt
wird das Instrument vom Spielschrank unterhalb des Positivs. Nach
Brandstiftung und damit notwendiger Instandsetzung des Kirchenraumes u.a.
Erneuerung der Decke wurde die Orgel gereinigt und im Mai/Juni 2009 klanglich
sorgfältig auf die neuen Gegebenheiten abgestimmt.
Im Zuge dieser Maßnahme wurde das Instrument mit einem neuen Register
Trompete 8’ auf dem Hauptwerk ausgestattet, das durch den Förderverein
Kirchenmusik an St. Bonifatius verwirklicht wurde. Hauptwerk und Plenum
erhielten dadurch zusätzliches klangliches Gewicht. Möglich wurde dies durch
zahlreiche Spenden und den besonderen Einsatz von Pastor R. Vehring, der 1.
Vorsitzenden des Fördervereins Kirchenmusik an St. Bonifatius, Frau D. Steffen
und der Kantorin, Frau J. Pieper.
Das Instrument hat folgende Disposition:
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